Karokugel


Ihr Kinderlein, kommet…
Oktober 18, 2007, 10:30 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Feierei und Festivitäten, Politik, Vorträge

Die Karokugel-Agitprop-Abteilung (also: ich) hat sich entschieden diesen Aufruf, sich zu Informationszwecken im AKW einzufinden zu unterstützen:

Vortrag am 29.10.2007 ab 20 Uhr im AKW!

Organisationsweise und Ideologie der „Vertriebenen“-Verbände

Zentrum gegen die Vertreibung, Abschaffung der Benes-Dekrete, Entschädigungszahlungen – immer wieder werden osteuropäische Staaten, aus denen nach dem Zweiten Weltkrieg Deutsche umgesiedelt wurden, von den „Vertriebenen“-Verbänden mit solchen Forderungen konfrontiert. Angeblich geht es dabei darum, persönlich erfahrenes Leid der deutschen Umgesiedelten anzuerkennen und damit einen Beitrag zur „Versöhnung“ zu leisten. Tatsächlich steckt mehr dahinter: Ein Kampf um die Gültigkeit zentraler Bestimmungen des Potsdamer Abkommens, in dem die Umsiedlungen völkerrechtlich geregelt wurden – damit aber auch ein Kampf um die europäische Nachkriegsordnung,

Dabei stehen die „Vertriebenen“-Verbände nicht allein. Unterstützung für ihre Revisionsanliegen finden sie – in unterschiedlichen strategischen Ausprägungen – in den Regierungsparteien und der konservativ-liberalen Opposition ebenso wie in den deutschen Ministerialbürokratien. An ihrer Seite stehen auch Organisationen, teilweise sogar Regierungen aus verschiedenen europäischen Staaten, die von einer über das bisherige hinausgehenden Revision der europäischen Nachkriegsordnung profitieren würden.

Der Vortrag beleuchtet Organisationsweise und Ideologie der „Vertriebenen“-Verbände, zeigt die politische Reichweite ihrer aktuellen Politik auf und stellt sie in den Zusammenhang der europaweiten Revisionsbewegung.

Referent: Jörg Kronauer (Autor für Jungle World, Hagalil u.a.)
Veranstalter: Infoladen Würzburg
Eintritt frei, 2 Euro Soli erwünscht

Und das ist noch nicht mal alles! Denn, wie die Rückseite des Flyers verrät, gibt’s danach noch Folgendes für lau plus Getränke dazu:

Infoladen
Eröffnung

WAS: Eröffnungsparty

WO: Infoladen
Autonomes Kulturzentrum Würzburg
Frankfurter Str. 87

WANN: 29.10., nach dem Vortrag

- Getränke auf Solibasis
- Veganes Chili

Das wirft dann allerdings doch wieder ein paar Fragen auf… War der Infoladen schon wieder mal für `n Weilchen dicht? Und warum fällt (mir?) so was eigentlich gar nicht auf? Hmmmmm… über Letzteres am besten gar nicht erstnachdenken *pfeif*.
Und (für Fresssäcke wie mich) ganz besnders wichtig natürlich: Wird das Chili die waffenscheinpflichtige Qualität eines Chili vom Fälix auch nur annähernd erreichen können? Ich habe da meine Zweifel… aber wir von der KAA (also: ich) bleiben dran!



Aha: Die FeministInnen warn’s!
Oktober 18, 2007, 10:15 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Enthropie, Fundsachen, Unsympathen

Und wieder was gelernt:

feminism has in fact (…) perpetuated the largest holocaust since the beginning of time.

von hier

Wann genau haben die FeministInnen eigentlich die deutsche Volksgemeinschaft in der Disziplin des industriellen Judenmords überholt?



Ich kann nix dafür, ich brauchte das Geld…
Oktober 11, 2007, 9:11 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Die Welt ist nicht böse - sie ist nur unglaublich dumm

Die Zeit zwischen dem 29. September und dem 07. Oktober in banalen Zahlen:

106,5 Stunden auf mehreren Parkplätzen (1) im Umkreis der Mainfrankenmesse in Wü verbracht.
105 Stunden davon bezahlt bekommen. Und zwar ganze
6,00 Euro pro. Das sind genau
3,3519553 große Kaffee-zum-Mitnehmen an der Tanke. Währenddessen
3673 Mal dumm angemault und
2 Mal von rückwärts ausparkenden/rangierenden VOLLIDIOTEN angefahren worden, zum Glück mit jeweils maximal (geschätzten)
2 km/h.
1 Euro (!) Trinkgeld kassiert.
1 Flasche Apfelschorle und
5 Flaschen Bier als Almosen empfangen.
1 Schnaps als Almosen versprochen bekommen, aber niemals erhalten.
1 Paar Füsse danach nicht mehr zu gebrauchen.
9 Paar Socken chirurgisch entfernen lassen.
Unzählige Hirnzellen durch abartigste Langeweile verloren.
4 Tage später das hier geschrieben.

(1) Eine Stunde auf einem Parkplatz entspricht in etwa gefühlten 38 Stunden. Es ist immer wieder eine ernüchternde Erfahrung, nach drei Stunden mal wieder auf die Uhr zu schauen um dann festzustellen, dass bereits ganze drei Minuten vergangen sind…